Mein beruflicher Schwerpunkt liegt seit über 20 Jahren in der IT: zunächst als Berater, dann über zehn Jahre in der Linie, zuletzt als Direktor der Anwendungsentwicklung mit Verantwortung für rund 160 Mitarbeiter.
Diese Jahre haben mich geprägt: die Verantwortung für Menschen, die Komplexität von Großorganisationen, die Erfahrung, dass technologische Veränderung selten an Methoden scheitert, fast immer an Haltung und Kommunikation.
Im Anschluss bin ich für sechs Jahre in die Beratung zurückgekehrt, mit Schwerpunkt agile Transformation: in der Führungsrolle als Head of Practice Area Agile Methods, in der operativen Rolle als Agile Leadership Coach. Parallel war ich Dozent für agiles Projektmanagement an der Universität Hildesheim.
Den Grundstein für diese Laufbahn habe ich früh gelegt: mit einer Bankausbildung bei der Dresdner Bank und einem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Hannover und Göttingen. Seit April 2023 bin ich als Leadership Coach selbstständig.
Drei Erkenntnisse aus zwanzig Jahren in Führung und Beratung prägen meine heutige Arbeit:
Sondern fast immer an Haltung und Kommunikation. Frameworks und Tools sind verfügbar – was den Unterschied macht, ist, ob Führungskräfte den Mindsetwechsel selbst vollziehen.
Je höher die Verantwortung, desto seltener stehen verlässliche Sparringspartner zur Verfügung. Sparring nach unten ist hierarchisch belastet, Sparring nach oben oft politisch. Genau hier setzt die Wirksamkeit externen Coachings an.
Auch und gerade in komplexen Organisationen. Die Aufgabe eines Coachs ist nicht, Antworten zu liefern, sondern den Raum zu schaffen, in dem Klienten Zugang zu ihren eigenen Antworten finden.
Was mich antreibt, lässt sich auf der Startseite in sechs Bewegungen lesen – Hierarchien zu Netzwerken, Kontrolle zu Empowerment, Verschlossenheit zu Transparenz, Isolation zu Gemeinsamkeit, Technokratie zu Menschlichkeit, Management zu Leadership.
Dahinter steht eine Überzeugung, die mein Coaching-Verständnis prägt: Menschen tragen die Lösung in sich. Auch und gerade in komplexen Organisationen. Die Aufgabe einer Führungskraft – und die Aufgabe eines Coachs – besteht nicht darin, Antworten zu liefern, sondern Räume zu schaffen, in denen Menschen ihre eigenen Antworten finden.
Diese Haltung ist nicht weich. Sie ist anspruchsvoll. Sie verlangt Klarheit über die eigenen Werte, Mut zur Transparenz und das Vertrauen, dass andere Menschen besser werden, wenn man ihnen Raum gibt, statt sie zu kontrollieren.
Mein Coaching ist getragen von einer klaren Haltung: begleiten statt steuern, verstehen statt werten. Methoden und Werkzeuge sind hilfreich, aber sekundär – im Kern bin ich als Coach selbst die Methode. Was meine Arbeit prägt, ist die Verbindung von analytischer Klarheit und persönlichem Gespür: zugewandt und fokussiert, vernetzt denkend, mit Herz und Verstand.
Ausgleich finde ich in der Fotografie, im Jazz und im Tango Argentino. Tango lehrt, was auch für gute Führung gilt: Präsenz, Verbindung und das feine Zusammenspiel von Führen und Folgen. Aber darüber spreche ich am liebsten persönlich.
Wenn Sie sich vorstellen können, mit mir zu arbeiten, lassen Sie uns ins Gespräch kommen.