Echte Teams arbeiten an einem gemeinsamen Ergebnis. Sie sind voneinander abhängig, jedes Mitglied trägt einen Teil zum Ganzen bei. In dieser Verflechtung entstehen die Reibungen, an denen Teams wachsen oder scheitern können. Mein Teamcoaching schafft den Raum, in dem ein Team sich selbst sehen, verstehen und neu ausrichten kann, mit klarem Blick auf das, was gemeinsam getragen werden soll.
Mein Teamcoaching richtet sich an Teams im fachlichen Sinn, also an Gruppen von Menschen, deren Arbeitsergebnisse strukturell voneinander abhängen und die ein gemeinsames Ziel verfolgen:
Ein Team findet sich neu zusammen: nach Reorganisationen, Zusammenlegung mehrerer Teams, Wechsel der Führung. In dieser Phase werden Rollen, Verantwortungen und Zusammenarbeit neu ausgehandelt.
Konflikte unter der Oberfläche, die zu langsamen Entscheidungen, schlechter Stimmung oder verminderter Lieferfähigkeit führen. Hier macht Teamcoaching die unausgesprochenen Themen besprechbar.
Wenn ein Team eine neue Arbeitsweise übernimmt: beim Wechsel zu Scrum, bei der Einführung eines neuen Frameworks, bei agiler Skalierung. Solche Transformationen gelingen selten über die Methode – sondern über die Menschen und ihre Zusammenarbeit.
Teamcoaching ist kein Workshop. Workshops vermitteln Inhalte; Teamcoaching arbeitet an der Zusammenarbeit selbst. Die Inhalte kommen aus dem Team. Meine Aufgabe ist es, den Raum, die Fragen und die Methoden bereitzustellen, in denen sich das Team selbst klar werden kann.
Was meine Arbeit als Teamcoach prägt, ist die Verbindung zweier Perspektiven: Ich kenne die Welt agiler und IT-naher Teams aus über zwanzig Jahren Praxis – als Führungskraft, als Berater, als Head of Agile Methods. Und ich bringe gleichzeitig die Distanz mit, die ein Coach braucht, um nicht in die Inhalte des Teams einzusteigen, sondern an dessen Zusammenarbeit zu arbeiten.
Klärung mit Auftraggeber und gegebenenfalls kurze Einzelinterviews mit den Teammitgliedern zur Klärung der Ausgangslage.
Klar strukturierter Beginn mit dem gesamten Team, meist ein bis zwei Tage, vor Ort oder in einer Tagungslocation.
Mehrere Termine über drei bis sechs Monate, online oder vor Ort, mit zunehmender Selbstwirksamkeit des Teams.
Reflexion der erzielten Veränderung und Vereinbarung tragfähiger Routinen für die Zeit nach dem Coaching.
DBVC- und TÜV-zertifizierte Gruppen- und Teamcoaching-Qualifikation. Methodisch arbeite ich mit systemischen Aufstellungen, Visualisierungen und dem Graves-Modell für die Reflexion von Team- und Organisationskulturen. Ergänzend kommen Werkzeuge aus Management 3.0 und ausgewählte Formate aus den Liberating Structures zum Einsatz.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im erfahrungsorientierten Lernen. In vielen Coaching-Kontexten arbeiten wir zu kopflastig – eine Erkenntnis, die nur im Kopf passiert, bleibt selten haften. Mit METALOG Tools – haptischen Lernwerkzeugen für Teams – werden abstrakte Themen wie Vertrauen, Komplexität oder Zusammenarbeit unmittelbar erlebbar. Etwa, wenn ein Team gemeinsam eine Konstruktion balancieren muss und dabei in Echtzeit erfährt, was Abstimmung wirklich bedeutet.
Welche konkreten Werkzeuge zum Einsatz kommen, ergibt sich aus der Situation des Teams und aus dem, was es in dieser Phase tatsächlich braucht.
Stimmen aus Coaching-Prozessen mit Teams und Gruppen:
Teamcoaching beginnt mit einem maximal eintägigen Auftakt. In Konfliktsituationen gehen häufig Einzelgespräche mit den Teammitgliedern voraus. Der weitere Verlauf ist sehr individuell. Ich gebe nach dem Vorgespräch eine seriöse Einschätzung des Aufwands ab, statt mit pauschalen Bandbreiten zu arbeiten.
Ihr Weg beginnt mit dem ersten Step. In einem Vorgespräch klären wir die Ausgangslage und das Mögliche – vertraulich und auf Augenhöhe.